Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

02 Feb

Waldpflege im Schwerter Wald und am Ebberg

Im Schwerter Wald werden in den nächsten Wochen wieder die Motorsägen brummen. Außerdem werden moderne Spezialmaschinen, sogenannte Harvester und Forwarder für die wald- und bodenschonenede Holzernte eingesezt. Die Maschinen werden deshalb mit biologisch abbaubaren Schmierstoffen betrieben.
Es werden Bestände nördlich des Freischütz sowie am Ebberg forstlichen Arbeiten unterzogen. Die Durchforstungen finden vorwiegend in den mittelalten und alten Laub- und Nadelholzbeständen statt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Vitalität und Stabilität des Waldes zu verbessern, besonders auch im Hinblick auf den Klimawandel. Gleichzeitig soll durch erhöhten Lichteinfall die natürliche Waldverjüngung weiter angeregt werden.
Dabei werden unter Berücksichtigung der Erholungsfunktion dieser Wälder forstliche Grundsätze zur Messlatte. Das bedeutet vor allem, dass nachhaltig gewirtschaftet wird. Dies bedeutet, dass nur soviel Holz eingeschlagen und genutzt wird wie auch wieder nachwächst.
Nachhaltigkeit ist im Übrigen kein modernes Wort aus Politik und Wirtschaft: der Begriff der Nachhaltigkeit wurde vor etwa 200 Jahren von einem Förster „erfunden“!
Ein starkes Augenmerk wird ebenso auf die Verkehrssicherung gelenkt. Deshalb werden im Rahmen der Forstarbeiten kranke und tiefzwieselige Bäume (solche mit tief angesetzten Astgabeln) aus den Beständen entnommen. Alle Arbeiten sollen den Wald pflegen und ihn so dauerhaft erhalten, damit wir uns auch in Zukunft an ihm erfreuen können.

 Liebe Waldbesucher, bitte helfen Sie uns dabei, indem Sie sich während der Forstarbeiten unbedingt auf den Hauptwegen aufhalten und diese nicht verlassen. Nur so können die Durchforstungsarbeiten sicher und störungsfrei ablaufen. Hunde sollten an der Leine geführt werden. Durch Trassierband oder Forstschilder gesperrte Flächen dürfen nicht betreten werden. Die Unfallgefahr ist dann zu groß. Da in einigen Waldbeständen, sehr viel Ilex wächst, ist dort die Sicht besonders eingeschränkt und die Gefährdung der Waldbesucher besonders groß. Deshalb noch einmal die eindringliche Bitte an die Waldbesucher: Bleiben Sie während der Forstarbeiten aus den betroffenen Waldbeständen! Es dient Ihrer und unserer Sicherheit! 
Winfried Hardes, Förster LB Wald und Holz, Christoph Jendrusch, Stadtförster

Letzte Änderung am Donnerstag, 02 Februar 2012 12:49
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Bille Schwalm

…ist Mitglied der Internetredaktion und ist für das Sekretariat und die Buchhaltung verantwortlich. eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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