Mehr als 50 Dortmunderinnen und Dortmunder sowie Allgemeinmediziner, Psychiater und Psychotherapeuten besuchten am Mittwoch (1.2.) eine Informationsveranstaltung über die Chancen und Risiken des regelmäßigen Gebrauchs von Beruhigungsmiteln. Die LWL-Klinik Dortmund hatte dazu eingeladen.
Beruhigungsmittel können in der Behandlung von Patienten sehr sinnvoll sein, die Gefahr abhängig zu werden ist aber groß. Nach Experteneinschätzungen sind rund 1,5 Mio. Deutsche medikamntensüchtig.
Hierzu gab es Vorträge und Arbeitsgruppen. Wichtigste Quintessenz: „Wer befürchtet abhängig von Schlaf- oder Beruhigungsmitteln zu sein, sollte sich unbedingt an seinen Arzt, eine suchtmedizinische Ambulanz oder eine Beratungsstelle wenden!“ Dr. Gerhard Reymann, Chefarzt der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Klinik und des LWL-Rehabilitationszentrums Ruhrgebiet FörderTurm, sieht die Medikamentenabhängigkeit als ein „schleichendes, eher stilles Suchtproblem“, das in der öffentlichen Wahrnehmung immer noch im Schatten der „klassischen“ Süchte durch Alkohol, Tabak oder Drogen rangiere.
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Allgemeines
Bille Schwalm
…ist Mitglied der Internetredaktion und ist für das Sekretariat und die Buchhaltung verantwortlich. eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Neues von Bille Schwalm
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Ausgabe Mai/Juni 2012
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