2.000 Bücher sind ein ordentlicher Berg Papier. Aber nicht nur das. Es steckt auch viel Arbeit darin. Das können André, Aron, Awien, Burak, Chiara, Lina, Manuel, Niklas, Nina und Sarah bestätigen. Acht Monate lang haben die 13- bis 19-Jährigen an dem etwas anderen Reisemagazin „UnBekanntes Dortmund“ gearbeitet. Jetzt liegt das Werk in einer Auflage von 2.000 Exemplaren vor. Entstanden ist es im Rahmen eines Projektes des Dortmunder Jugendamtes, das vom Landesjugendamt gefördert wurde.
Mit Artikeln über einen Hennaabend und den Westcup, Grillen in Westerfilde und die Museumsnacht zeigen die Jugendlichen aus den Jugendfreizeitstätten Eichlinghofen und Hombruch ganz unbekannte Seiten von Dortmund. Sie nehmen ihre Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch die Stadtbezirke Hombruch, Lütgendortmund, Huckarde, Mengede und Innenstadt-Nord. Im Fokus steht immer eine jugendtypische Sichtweise auf die Westfalenmetropole.
Klar, dass die Autorinnen und Autoren von ihrem Werk begeistert sind. „Wenn das Buch nicht kostenlos wäre, würde ich es mir sogar kaufen“, meint Aron (19) aus Eichlinghofen. „Das Cover ist gut“, findet André, der für seinen Text über das Borusseum schon viel Lob erhalten hat. Dem 17-jährigen Hombrucher gefällt aber nicht nur das Ergebnis. Auch das ganze Projekt war toll: „Sonst hätte ich nicht teilgenommen.“ Niklas sagen besonders die vielen Fotos zu, die auf den über 50 Seiten zu sehen sind. „Sie sind gut ausgewählt und spiegeln die Stimmung wieder“, sagt der 16-Jährige aus Hombruch. „Das Projekt war ’ne coole Erfahrung“, erklärt Awien. Für die 18-jährige Besucherin der Jugendfreizeitstätte Hombruch ist das Buch „hochwertig“ und „etwas Besonderes“. Das sieht Nina genauso. Die 18-jährige BVB-Anhängerin schätzt die „extravagante Farbwahl“ des Buchumschlags, der mit einer Dortmunder Skyline in Grüntönen und roten Akzenten geschmückt ist. „Schön, dass das Cover etwas mit Dortmund zu tun hat“, meint die Hombrucherin. Gut gefällt das Buch auch Chiara (13) und Lina (14). „Es ist eben ganz anders als ein normaler Reiseführer“, sagt Lina.
Das ist auch ganz im Sinne der Initiatoren. „Ausgangspunkt war, dass Kinder und Jugendliche einen starken Bezug zu ihrem Ortsteil haben, andere Stadtbezirke aber kaum kennen“, erläutert Angelika Schmitt vom Jugendamt. Das Ziel sei daher gewesen, bekannte Regionen zu erobern und neue Regionen in Dortmund kennen zu lernen, so die Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung. Sie hat das Projekt mit dem pädagogischen Mitarbeiter Mark Fuchs und dem freien Journalisten Peter Otworowski betreut. „Das Produkt kann wirklich als ein gemeinsames Arbeitsergebnis der Gruppe angesehen werden“, betont Mark Fuchs.
In Anlehnung an die beliebten „Meet and Greet“-Events stellte das Autorenteam das Buch mit einem „Meet and Eat“ in der Jugendfreizeitstätte Hombruch vor. Freunde und Verwandte, Wegbegleiter und Interviewpartner kamen ins Epi-Zentrum, um die vielleicht neuen Stars der Reisemagazinbranche zu treffen. Sie erlebten einen kurzweiligen Nachmittag mit exklusiven Leseproben und der garantiert ersten Autogrammstunde der Jugendlichen.
Das Buch liegt ab Ende Februar in den Jugendfreizeitstätten Eichlinghofen, Persebecker Straße 89, und Hombruch, Kieferstraße 32, aus und kann dort kostenfrei mitgenommen werden.
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Bille Schwalm
…ist Mitglied der Internetredaktion und ist für das Sekretariat und die Buchhaltung verantwortlich. eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Neues von Bille Schwalm
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Ausgabe Mai/Juni 2012
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