Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

11 Feb

Fotoausstellung "phoenixfeuer"

Veröffentlicht in Termine
Der Amateurfotograf Dr. Thomas Jacoby aus Herdecke zeigt bei transfer. Aufnahmen, die 1993 anlässlich einer Werksbesichtigung der damals noch existierenden Hochofenanlage Phoenix-West in Dortmund-Hörde entstanden sind. Während der Besichtigung wurde gerade ein Hochofen „reif“ für den Abstich. Die Fotografien zeigen Teile des Weges, den das flüssige Roheisen und die Schlacke über die „Bühne“ des Hochofens nehmen.

Die Arbeit am Stichloch des Hochofens gehört zu den gefährlichsten Tätigkeiten in einem Hüttenwerk: das weißglühende, flüssige Roheisen ist bis zu 1600 Grad Celsius heiß und die Arbeiter müssen sich mit Schutzanzügen, Helmen und Masken vor der extremen Hitze schützen. Auf den Aufnahmen ist unter anderem auch zu sehen, wie die Schlacke beginnt, in die dickwandigen Eisenkessel der Schlackewagen zu fließen.
Die Ausstellung „Es betrifft Dich! - Demokratie schützen - Gegen Rechtsextremismus“ des Bundesamtes für Verfassungsschutz macht in der Zeit vom 23. Februar bis zum 9. März in der Wilhelm-Busch-Realschule (WBR) Halt. Carl Kuhmann, Realschulrektor der WBR konnte bei der Eröffnung viele Ehrengäste begrüßen, unter ihnen Oberbürgermeister Sierau, der Polizeipräsident von Dortmund Norbert Wesseler und Bernd Eulenpesch, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Bundesamt für Verfassungsschutz.

Herr Kuhmann erklärte, dass der Stadtteil Dorstfeld bedauerlicherweise ein höheres Potential an Rechtsextremismus habe. Deshalb sei es für die Schule ein aufrichtiges Anliegen, gegen die rechtsradikale Gesinnung und deren Ausschreitungen ein deutliches Zeichen zu setzen. Mit der Ausstellung in der WBR solle Solidarität dokumentiert und den Opfern des Nationalsozialismus Unverständnis bekundet werden. 

Jeder von uns trage Verantwortung für Frieden, Toleranz und persönliche Freiheit in unserer Stadt. Nicht Gleichgültigkeit, sondern Bekenntnisse zu zeigen gegen den rechten Terror sei Aufgabe des mündigen Bürgers.     

Die Ausstellung solle zeigen, dass wir in einem demokratischen Rechtsstaat ein hohes Maß an individueller Freiheit genießen, uns andererseits aber auch der Gefahren bewusst sein müssen, die diese Freiheit bedrohen. Jeder könne Opfer von Gewalt oder Diskriminierung sein.

Mit Ausstellungstafeln sowie Vitrinen und interaktiven Elementen, aber auch lebensgroßen Ausstellungsfiguren von „Extremisten“ soll laut Bundesverfassungsamt über die Gefahren der „Extremismusformen“ aufgeklärt werden. Mitarbeiter des Verfassungsschutzes begleiten die Führung.

Zielgruppen sind Lehrer und Erzieher, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie alle politisch Interessierten.
R. Meder
"PsychiARTrie" - eine Ausstellung in der LWL-Klinik: Psychiatrie und Kunst, das behaupten nicht wenige, sind eng miteinander verwoben. Besonders die bildende Kunst ist eine Ausdrucksform, welche sich nicht der Sprache bedienen muss. Wo Worte fehlen, nutzen Kunsttherapeuten den künstlerischen Ausdruck als einen Weg, das Unaussprechliche anders zu formulieren.

Bildende Künstler sprechen unsere Affekte an und sind uns auf diese Weise über ihre Werke nahe. So öffnet die Psychiatrie der Kunst ihre Türen und lässt sich von der Kunst anrühren. Kunst spricht Menschen an, ob krank oder gesund - sie berührt sie mit ihren Mitteln, regt sie an, lässt sie mitschwingen. Die LWL-Klinik öffnet seit März der Kunst ihre Türen und zeigt im Rahmen von 3-monatigen Dauerausstellungen unter dem Motto "PsychiARTrie" Werke bildender Künstlerinnen und Künstler in den Räumen der LWL-Tagesklinik Aplerbeck und der Zentralen Aufnahmeeinheit der LWL-Klinik. Zum Auftakt zeigt der bekannte Dortmunder Künstler und Schriftsteller Walter Liggesmeyer seine Werke dort bis zum 10. Juni. Die großflächigen und in intensiven Farben gehaltenen Ölbilder sprechen das Auge des Betrachters sofort an. Nicht nur die Patienten in der Klinik sollen von der Ausstellung profitieren, sondern die LWL-Klinik erhofft sich dadurch auch Kontakt zu den Besuchern, um bestehende Vorurteile und Barrieren, die der Psychiatrie noch oft entgegengebracht werden, abzubauen.

Info: Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte sich nicht scheuen in der Zentralaufnahme/Tagesklinik zu klingeln. Der Besucher wird dann von dem freundlichen Personal hereingelassen und kann in Ruhe die sehenswerten Bilder betrachten. Mit der Ausstellung „Malspuren" wird die Künstlerin Dr. Gaby Lepper-Mainzer ab 20. Juni dann ihre malerische Beschäftigung mit verschiedenen Bildthemen der letzten Jahre zeigen.
Das sind Farbherausforderungen für die Augen. Im Seniorenhaus Vinzenz am Dorstfelder Vogelpothsweg 17 stellt derzeit die Künstlerin Anne Becker-Wischnewski aus. Es handelt sich im Wesentlichen bei der Ausstellung, die noch bis zum 16. März läuft, um Aquarelle und Acrylbilder - letztere von beeindruckender Farb-Strahlkraft. Ausgebildet durch die Dortmunder Künstlerin Brigitte Liebau und exzessives Selbststudium, hat Anne Becker-Wischnewski eine besondere Vorliebe für die Aquarellmalerei entwickelt.

Es finden aber auch immer wieder Abstecher in andere Bereiche statt - von klassischen Pastell- und Kohlezeichnungen über chinesische Tusche-Arbeiten bis hin zu kreativen Collage- und Mischtechniken.
Zu ihrer Frühjahrsausstellung luden die Schiffsmodellbaufreunde Schwerte Ende März in ihr Vereinsheim ein. Auf dem ehemaligen Sportplatz am Grüntaler Teich zeigten sie in ihren Räumlichkeiten eine umfangreiche Palette ihrer Modellbautätigkeit, die sich im Verlauf der letzten Jahre stark erweitert hat.

Nicht nur in liebevoller Kleinarbeit nachgebaute Schiffe und Boote gab es zu sehen. Auch Modelleisenbahnen, Hubschrauber, verschiedene Auto- und Truck-Modelle sowie Kettenfahrzeuge in unterschiedlichen Maßstäben konnten bestaunt werden. Die Jugendgruppe des 1976 gegründeten Vereins, die derzeit zehn Mitglieder im Alter zwischen 6 und 17 Jahren umfasst, präsentierte ebenfalls ihre unter fachkundiger Anleitung der erwachsenen Mitglieder gefertigten Modelle.
Gleich zu Beginn des neuen Jahres präsentiert Bastian Müller im Foyer des Augustinums etwas Besonderes - Steinskulpturen aus Zimbabwe. Die Galerie UnArt aus Do-Berghofen zeigt bereits seit 1993 regelmäßig Steinskulpturen aus Zimbabwe. Bekannt wurde diese Kunst durch die Ausstellung im Westfalenpark, an der Bastian Müller wesentlich beteiligt war. Bastian Müller ist Vorsitzender des Vereins FUNDO-Unterstützung für das südliche Afrika e.V. Seit gerade einmal 50 Jahren gibt es diese moderne Bildhauerkunst aus Zimbabwe. 1972 beginnend mit einer Ausstellung im Museum of Modern Art, New York, hat sie heute die Museen, Galerien, Sammlungen und öffentlichen Parks in vielen Ländern erobert. Sie können diese bedeutenden Kunstwerke noch bis zum 29. März im öffentlichen Bereich des Augustinums, Kirchhörde, Kirchhörder Str. 101 besichtigen. Die Ausstellung ist durchgehend geöffnet.
Anlässlich der Jahreskampagne 2011 des Deutschen Caritasverbandes werden noch bis zum 20. Januar gelungene Werke ausgestellt, welche von Menschen mit und ohne Behinderung unter dem Thema „Teilhabe - kein Mensch ist perfekt“ angefertigt worden waren. Stolz präsentieren die Künstler am Eröffnungstag den interessierten Besuchern ihre Werke, die in der Berswordthalle am Friedensplatz zu sehen sind.

Ausgabe Mai/Juni 2012

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