Leider mussten 12 kranke Bäume in der Hörder Fußgängerzone abgeholzt werden. An der Hermannstraße fielen sechs Amberbäume, an der Alfred-Trappen-Straße vier Ahorne sowie eine Baumhasel und an der Kanzlerstraße eine schwedische Mehlbeere. Da die Bäume zum Teil vergreist waren und am Stammfuß durch die zu kleinen Baumscheiben erhebliche Aushebungen, Faulstellen und Morschungen aufwiesen, war die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben.
Die Fällungen wurden bereits im Herbst 2011 beschlossen. Dadurch kann der Bereich für den Hörder Stadtumbau neu strukturiert werden. Geplant ist die Pflanzung von Bäumen als Eingangs- bzw. Ausgangstor im Bereich Hermannstraße / Hörder Rathausstraße, teilte die Verwaltung mit. Die meisten Dortmunder Bürger haben ein großes Interesse daran, dass der Baumbestand in unserer Stadt dauerhaft gesichert bleibt, da er besonders in den asphaltierten Fußgängerzonen eine Steigerung der Lebensqualität bedeutet und auch der Verbesserung des direkten sozialen Wohnumfeldes dient. Bäume steigern nicht nur die Attraktivität einer Einkaufszone, sondern sind auch wichtig fürs Mikroklima, da sie im Sommer in der überhitzenden Betonzone den Menschen Schatten und Kühle spenden.
Dann noch bei ca. 20 Jahre alten, kerngesund aussehenden Bäumen von einer Vergreisung zu sprechen, ist nach Ansicht der Freien Bürger Initiative FBI völliger Blödsinn, mit der die Bevölkerung wohl in die Irre geführt werden soll. Schlimm nur, so die FBI weiter, dass die Bezirksvertretung Hörde diesem Baumfrevel sogar noch zugestimmt habe. „Von den entstandenen Kosten für die Beauftragung eines Baumfälldienstes mal ganz abgesehen, wäre es doch wohl sinnvoller, dass die Stadtplaner perspektivisch und konzeptionell ihre Planung mit bereits vorhandenen Bäumen gestalten und in Zukunft darauf achten, dass auch die Baumscheiben, in denen die Neuanpflanzungen eingebracht werden, groß genug sind, um einen dauerhaften gesunden Baumbestand zu erhalten. Vielleicht klappt es dann auch mit der Bewerbung der Stadt Dortmund für die „Grüne Hauptstadt Europas", so die FBI-Baumschutzbeauftragte Annette Siebert-Münch.
Die Fällungen wurden bereits im Herbst 2011 beschlossen. Dadurch kann der Bereich für den Hörder Stadtumbau neu strukturiert werden. Geplant ist die Pflanzung von Bäumen als Eingangs- bzw. Ausgangstor im Bereich Hermannstraße / Hörder Rathausstraße, teilte die Verwaltung mit. Die meisten Dortmunder Bürger haben ein großes Interesse daran, dass der Baumbestand in unserer Stadt dauerhaft gesichert bleibt, da er besonders in den asphaltierten Fußgängerzonen eine Steigerung der Lebensqualität bedeutet und auch der Verbesserung des direkten sozialen Wohnumfeldes dient. Bäume steigern nicht nur die Attraktivität einer Einkaufszone, sondern sind auch wichtig fürs Mikroklima, da sie im Sommer in der überhitzenden Betonzone den Menschen Schatten und Kühle spenden.
Dann noch bei ca. 20 Jahre alten, kerngesund aussehenden Bäumen von einer Vergreisung zu sprechen, ist nach Ansicht der Freien Bürger Initiative FBI völliger Blödsinn, mit der die Bevölkerung wohl in die Irre geführt werden soll. Schlimm nur, so die FBI weiter, dass die Bezirksvertretung Hörde diesem Baumfrevel sogar noch zugestimmt habe. „Von den entstandenen Kosten für die Beauftragung eines Baumfälldienstes mal ganz abgesehen, wäre es doch wohl sinnvoller, dass die Stadtplaner perspektivisch und konzeptionell ihre Planung mit bereits vorhandenen Bäumen gestalten und in Zukunft darauf achten, dass auch die Baumscheiben, in denen die Neuanpflanzungen eingebracht werden, groß genug sind, um einen dauerhaften gesunden Baumbestand zu erhalten. Vielleicht klappt es dann auch mit der Bewerbung der Stadt Dortmund für die „Grüne Hauptstadt Europas", so die FBI-Baumschutzbeauftragte Annette Siebert-Münch.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen im Stadtbezirk Hörde Bäume gefällt werden, die wegen morscher und fauler Stellen im Stamm- und Kronenbereich oder durch Austrocknung nicht mehr standfest sind. Die Bezirksvertretung und das Umweltamt wurden über die Fällungen informiert. Folgende Bäume werden gefällt: Hermannstraße: sechs Amberbäume, Alfred-Trappen-Straße: vier Ahorne und eine Baumhasel, Kanzlerstraße: eine schwedische Mehlbeere. Die Bäume sind mit roten Kreuzen und einer orangefarbenen Banderole gekennzeichnet. In der Hörder Semmerteichstraße werden oberhalb der U-Bahn-Einfahrt Sträucher gerodet.
Was bedeuten die Markierungen an unseren Bäumen? Ein Gespräch mit Lutz Pagenkopf vom Tiefbauamt: Wer in diesen Tage durch die Straßen und Parks unseres Stadtgebietes geht, findet an zahlreichen Stellen farblich markierte oder mit Banderolen versehene Bäume. Doch was bedeuten diese Markierungen überhaupt? Wofür stehen sie? Und warum werden Bäume markiert? Wir fragten Lutz Pagenkopf, Mitarbeiter des zuständigen Tiefbauamtes Dortmund.
Was bedeuten die bunten Farbpunkte an Bäumen?
Am häufigsten sehen Sie in der letzten Zeit rote Punkte. Ein roter Punkt bedeutet, dass hier eine Kronenbeschneidung notwendig ist, andere Farbpunkte stammen aus den Vorjahren, jedes Jahr wird eine andere Farbmarkierung verwendet. Grüne Punkte gibt es nach der Belaubung.
Einige Bäume tragen rote Banderolen des Tiefbauamtes. Welche Bedeutung haben diese Banderolen?
Die Bäume, die mit einer roten Banderole markiert sind, werden in Kürze gefällt. Die Bäume werden regelmäßig auf Krankheiten oder Beschädigungen überprüft, am häufigsten findet man holzzerstörenden Pilzbefall. Wenn Bäume durch Autos beschädigt werden oder die Standortbedingungen schlecht sind, kommt es zu diesen Erkrankungen. Brandfäule, Brandkrustenpilz z. B bei der Linde, Schwefelporling oder Halimasch kommen hier häufiger vor. Aber nicht nur Erkrankungen, sondern auch das Alter eines Baumes kann Ursache für eine Fällung sein. Pappeln werden zum Beispiel zwischen 40 bis 60 Jahre alt. Im hohen Alter verlieren sie an Standfestigkeit und bergen daher bei Sturm eine besondere Gefahr.
Was passiert mit den Baumstümpfen? Ist eine Neupflanzung möglich?
Die Stümpfe werden mit einer Baumfräse (ein ähnliches Werkzeug, wie es im Bergbau zum Kohlefräsen verwandt wird) bis zu 70 cm tief ausgehöhlt, dann kann ein neuer Baum in dieses Loch gesetzt werden.
Was bedeuten die bunten Farbpunkte an Bäumen?
Am häufigsten sehen Sie in der letzten Zeit rote Punkte. Ein roter Punkt bedeutet, dass hier eine Kronenbeschneidung notwendig ist, andere Farbpunkte stammen aus den Vorjahren, jedes Jahr wird eine andere Farbmarkierung verwendet. Grüne Punkte gibt es nach der Belaubung.
Einige Bäume tragen rote Banderolen des Tiefbauamtes. Welche Bedeutung haben diese Banderolen?
Die Bäume, die mit einer roten Banderole markiert sind, werden in Kürze gefällt. Die Bäume werden regelmäßig auf Krankheiten oder Beschädigungen überprüft, am häufigsten findet man holzzerstörenden Pilzbefall. Wenn Bäume durch Autos beschädigt werden oder die Standortbedingungen schlecht sind, kommt es zu diesen Erkrankungen. Brandfäule, Brandkrustenpilz z. B bei der Linde, Schwefelporling oder Halimasch kommen hier häufiger vor. Aber nicht nur Erkrankungen, sondern auch das Alter eines Baumes kann Ursache für eine Fällung sein. Pappeln werden zum Beispiel zwischen 40 bis 60 Jahre alt. Im hohen Alter verlieren sie an Standfestigkeit und bergen daher bei Sturm eine besondere Gefahr.
Was passiert mit den Baumstümpfen? Ist eine Neupflanzung möglich?
Die Stümpfe werden mit einer Baumfräse (ein ähnliches Werkzeug, wie es im Bergbau zum Kohlefräsen verwandt wird) bis zu 70 cm tief ausgehöhlt, dann kann ein neuer Baum in dieses Loch gesetzt werden.
Ausgabe Mai/Juni 2012
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