Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

Am kommenden Sonntag (22. Januar) lädt die KAB-Hl.Familie zu Dortmund-Marten zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Begonnen wird der Tag mit einer Messe in der Pfarrkirche Hl.Familie in DO-Marten, Sadelhof 16. Daran schließt sich ein gemeinsames Frühstück im Pfarrzentrum an.

Ab etwa 10.00 Uhr bestimmen verschiedene Tagespunkte den Verlauf der Versammlung: verschiedene Berichte des Vorstandes, Wahlen und Ehrungen mehrerer Mitglieder. Gewählt werden: 1.Vorsitzender, 2.Vorsitzender, 1. Kassierer und Mitglieder des erweiterten Vorstandes. Mehrere Mitglieder werden für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein und einige für ihre lange aktive Mitarbeit im Vorstand geehrt. Gegen Mittag wird die Versammlung beendet sein.
Zum zweiten Mal führten das Pädagogische Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen und das Pädagogische Theologische Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland Mitte Dezember gemeinsam eine Veranstaltung zum Thema Inklusion durch, zu der sich über 200 interessierte Personen im Hörsaal von Haus Villigst in Schwerte eingefunden hatten. In einer Reihe unterschiedlicher Beiträge wurden die Brisanz und Wichtigkeit dieses Themas für die Gesellschaft, die Pädagogik und vor allem für die Kirche deutlich hervorgehoben.

Inklusion ist als Thema angekommen in der Kirche. „Jeder Mensch ist einzigartig. Gott sortiert nicht“, so die Ansicht von Prof. Dr. Hans Martin Lübking, für den Inklusion ein Grundanliegen der Theologie darstellt. Inklusion wird aber auch als hochdynamisches Thema in allen Schulen, Schulbehörden und Stadträten angesehen, so dass der Landtag NRW fünf Millionen Euro für einen neuen Inklusionsfond bereitgestellt hat.

In seinem Vortrag stellte dann auch Prof. Dr. Hans Wocken eindrucksvoll und nachhaltig das Modell einer Inklusiven Schule dar. „Nicht die Kinder müssen sich der Schule, sondern die Schule den Kindern anpassen“, stellte der Professor für Behinderten- und Integrationspädagogik klar, für den Inklusion, das gemeinsame Zusammenlernen und Handeln von Kindern, der Schlüssel zur sozialen Kompetenz ist.

Inklusion versteht die Verschiedenheit (Heterogenität) von Menschen als bereichernde Vielfalt und versucht, sie aktiv zu nutzen. Das Konzept der Inklusion verzichtet auf jegliches Etikettieren bestimmter Gruppen und geht von der Heterogenität als Normalzustand in menschlichen Gemeinschaften aus. Jede Person gilt als vollwertig und wird als wichtiges Mitglied der Gemeinschaft wertgeschätzt, unabhängig von seinen Möglichkeiten und Einschränkungen. Inklusion hat den Anspruch, alle Dimensionen menschlicher Eigenschaften einzubeziehen, z. B. unterschiedliche Fähigkeiten, Geschlechterrollen, Sprachen, soziale Milieus, Religionen, körperliche und geistige Bedingungen.

Auf einen Nenner gebracht bedeutet Inklusion: Alle sind gleich und alle sind verschieden, keiner wird ausgeschlossen.
04 Apr

Kino-Gottesdienst

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„Ich bin eine Insel und brauche niemanden, um das Leben zu genießen", meint Will Freemann in der oscarnominierten Komödie „About a boy" aus dem Jahr 2002, gespielt von Hugh Grant - der diesmal nicht Charmebolzen und Gutmensch ist, sondern einen egozentrischen Einsiedler, Womanizer und Kinderfeind spielt - hier wirklich ein Besetzungsvolltreffer!

Charmant, komisch, traurig und very britisch erzählt der Film nach dem gleichnamigen Roman von Nick Hornby die Geschichte des 12-jährigen Jungen Marcus, der in der Schule „gemobbt" wird und den Ruf eines kauzigen Außenseiters genießt, seiner Alt-Hippie-Mutter Fiona, die an Depressionen leidet, und eben die von Will Freemann, der meint niemanden zu brauchen und trotzdem auf der Suche ist.

Auszüge dieses tragischen und zugleich komischen, von Wortwitz sprühenden Films bringen wir ins Gespräch mit biblischer Weisheit und unseren Erfahrungen von Freundschaft, Suchen und Finden, von Allein-Sein und zu Zweien- bzw. mit Mehreren-Sein.

Aber sehen und hören Sie selbst!
Susanne Karmeier, Pfr.in
17 Jan

Konzerte und Kultur

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Die evangelische Christus-Kirchengemeinde veranstaltet auch in diesem Jahr verschiedene Konzerte in der Bartholomäus-Kirche in Lütgendortmund und in der Katharinen-Kirche in Bövinghausen. An jedem letzten Samstag im Monat findet das „Kleine Konzert zur Marktzeit“ von 11.00 bis 11.30 Uhr in der Bartholomäuskirche in Lütgendortmund statt. Die dargebotenen Konzerte bieten für jeden etwas: Gospel-Chor „Spirit of Harmony“, Musik für Trommeln, Wunderwelt Orgel usw. Der Eintritt ist frei.

In ihrer Veranstaltungsreihe „Konzerte und Kultur“ bietet die evangelische Christus-Kirchengemeinde in der Bartholomäus-Kirche in Lütgendortmund und in der Katharinen-Kirche in Bövinghausen verschiedene Veranstaltungen an. So findet im März ein Gospelchorkonzert von „Spirit of Harmony“ in der Katharinen-Kirche in Bövinghausen und ein Konzert des Chores der Kirchengemeinde „Aller Betrübten Freude“ aus Minsk in der Bartholomäus-Kirche in Lütgendortmund statt. Der Eintritt ist frei. 

Info: Kurzfristige Änderungen sind immer möglich. Informationen bitte der Tagespresse entnehmen oder die Kantorin Hannelore Heinsen kontaktieren. Sie gibt auch Auskunft über das Jahresprogramm der evangelischen Christus-Kirchengemeinde. Bei Kabarettveranstaltungen sind die Karten im Vorverkauf im Gemeindebüro der Christus-Kirchengemeinde erhältlich.
07 Feb

Was Leckeres für die Ohren

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Beim 5. Musikcafé im Februar in der Großen Kirche Aplerbeck gab es nicht nur leckeren Kaffee und Kuchen für den Magen, sondern auch „leckere" Musik von Klavier und Horn für die Ohren. Kantor Norbert Staschik spielte mit der 16-jährigen Ritwa Heldt Werke für Horn und Klavier von Mozart, Johann Sebastian Bach, Camille Saint-Saens und Bernhard Krol.

Es gab aber nicht nur klassische Musik, sondern auch ein paar poppige und jazzige Stücke, die von Norbert Staschik gekonnt und mit viel Tempo auf dem Klavier interpretiert wurden. Mit der Besucherresonanz zeigte sich der Kantor sehr zufrieden - Tendenz steigend. Das nächste Konzert findet am ersten Sonntag im Mai statt und der Kantor freut sich mit seinen vielen Helfern auf viele Zuhörer.
05 Feb

Himmlisch wohnen

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Das seit langem leerstehende Gotteshaus der Hörder Advent-Gemeinde am Steinkühlerweg und der auch bereits verlassene Kindergarten werden umgebaut. Seit Monaten wuchert schon Unkraut aus den Stufen am Kircheneingang und ein Bauzaun hält ungebetene Besucher vom Betreten des Geländes ab. Aber ein unübersehbares Schild, direkt an dem Gebäude angebracht, verspricht „Himmlisch wohnen - Unter dem Turm“. 

Unter dem Kirchturm soll eine Wohnanlage mit Wohnungen von 50 bis 121 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Exklusives, barrierefreies „First-Class-Wohnen mit Service“, das eine  hochwertige Ausstattung und Balkone bzw. Terrassen für jede Wohnung beinhaltet, wird versprochen. Auch vier Penthouse-Wohnungen - alle mit Blick auf den Phoenix-See - sind geplant. Der Bauträger bietet auf Wunsch einen Concierge-Service, einen 24-Stunden-Notfalldienst und ein Gästeapartment an. Die ersten Wohnungen des Ende dieses Jahres bezugsfertigen Bauvorhabens sind bereits verkauft.
Der Weltgebetstag ist eine Basisbewegung von christlichen Frauen und stand in diesem Jahr unter dem Motto „Steht auf für Gerechtigkeit“. Der ökumenische Gottesdienst wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Diesmal waren es Frauen aus dem südostasiatischen Land Malaysia.

Die Malaysierinnen zeigten in ihrem Gottesdienst, warum wir gerade als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten und für Gerechtigkeit aufzustehen.

Den musikalischen Teil der Veranstaltung übernahmen Sängerin Sophie und Ludger Haumann sowie Hans-Ulrich Peuser an der Orgel. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein gemeinsames Kaffeetrinken im Gemeindehaus statt.

Ausgabe Mai/Juni 2012

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  • Schwerte
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