Für das Dortmunder Stadtplanungsamt sind 700 nachgewiesene Parkplätze ausreichend, für den Martener Arzt Helmut Stodollick, der im Klinikviertel wohnt und das alltägliche Parkchaos erlebt, sind dagegen sind die 700 Thier-Galerie-Parkplätze viel zu wenig. Nach Stodollicks Erfahrung (wir berichteten in der letzten Ausgabe) bescheren vor allem die Thier-Galerie-Kunden den Anliegern ein tägliches Parkchaos. Die Kundschaft des neuen Trend-Kaufhauses belegt zuerst die kostenlosen, dann die billigen und zum Schluss erst die teuren Parkplätze, stellte Stodollick fest.
Auch Rewemarkt-Betreiber Günther Filips machten Langzeit-Parker auf dem Parkplatz seines Marktes an der Rheinischen Straße zu schaffen. Auch er musste täglich erleben, dass seine wertvollen Parkplätze leider nicht nur von den Kunden, sondern in erheblichem Umfang auch von „Schwarzparkern“ mit Beschlag belegt werden - und das häufig gleich für viele Stunden. Da der Rewe-Markt in der Nachbarschaft des Dortmunder U-Turms angesiedelt ist, nutzen „U“-Besucher, aber auch viele andere Stadt-Bummler gern die kostenlose Parkmöglichkeit.
Nachdem es Kundenbeschwerden gegeben hatte, handelte Filips: Um die ungebetenen Gäste und damit die Parksituation für seine Kundschaft in den Griff zu bekommen, kontrolliert und dokumentiert er inzwischen die Parkdauer. „Wer länger als drei Stunden parkt, wird abgeschleppt“, so Filips. 120 € kostet das - und das tut offenbar weh: „Es hat jedenfalls schon geholfen“, stellt der Geschäftsmann fest.
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Bille Schwalm
…ist Mitglied der Internetredaktion und ist für das Sekretariat und die Buchhaltung verantwortlich. eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Neues von Bille Schwalm
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Ausgabe Mai/Juni 2012
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