Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

11 Feb

„112 – Tag“ am 11. Februar

Europaweite Werbung für den einheitlichen Notruf: Ob bei einem Feuer in Finnland oder bei einem Unfall in Ungarn, der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zur schnellen Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet die 112 mit der zuständigen Notrufzentrale.

Jedoch wissen nur 19 Prozent der Menschen in Deutschland, dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage noch hinter dem EU-Durchschnitt von 26 Prozent. Der Anteil der Bevölkerung in Deutschland, die die 112 als nationalen Notruf kennt, liegt derzeit bei 75 Prozent.

Zum vierten Mal gibt es am 11. Februar 2012 den „Europäischen Tag der 112", um die einheitliche Notrufnummer besser bekannt zu machen. Hierzu gibt es zahlreiche Veranstaltungen von Institutionen und Organisationen, darunter auch Aktionen von Feuerwehren. Viele Feuerwehren im Land bieten auf ihrer Homepage zahlreiche Informationen rund um den EU-Notruf und Tipps für den Notruf-Fall.

Der Hintergrund
Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sinnvoll ist. So müssen sich die Bürger statt mehreren Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!

Der Anruf
Die Notrufnummer 112 kann von überall erreicht werden. Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der „Spaß-Anrufe" in den Leitstellen enorm verringert.

Die Kosten
Das Gespräch mit der Notrufnummer ist immer kostenlos!

Die Antwort
Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet. In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.
Hans-Joachim Skupsch, Pressestelle der Stadt Dortmund
Letzte Änderung am Samstag, 11 Februar 2012 16:40
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Christian Schwalm

…ist Art Director bei den Dortmunder und Schwerter Stadtmagazinen. Außerdem ist er für das Web-Portal und die Digital-Kolumne verantwortlich.

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