Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

15 Feb

Les Sirènes betörten die Zuhörer

Les Sirènes zuzuhören war trotz niedriger Temperaturen ein Genuss Les Sirènes zuzuhören war trotz niedriger Temperaturen ein Genuss
Die Sirenen betörten Odysseus und das Streichquartett Les Sirènes betörte mit exzellentem Spiel die Zuhörer in der Kapelle Wischlingen. Wer dachte, dass zwei Geigen, Bratsche und Cello nur tragende klassische Musik spielen können, wurde eines Besseren belehrt. Bei kühlen Temperaturen in der Kapelle erwärmten Freya Deiting (Geige), Dagmara Daniel (Geige), Christina Hanl (Bratsche) und Jelena Likusic (Cello) mit Stücken der Beatles, Metallica, Georg Gershwin und Queen. Das Konzert begann mit dem Waltz No.2 von Dmitri Schostakowitsch. Bekannt ist dieses Stück als Titelmelodie der Donna Leon Fernsehserie. Moderiert wurde der Morgen von Freya Deiting. Bei Ihrer „Hör-Verführung“ legten die Künstlerinnen Wert auf Vielfalt und Ausdruck. Dies zeigte sich bei Irish Sweet, einer Mischung aus verschiedenen Irischen Stücken, dem Ungarischen Tanz Nr. 5 von Brahms und bei Salsa-Klängen. Das Highlight kam zum Schluss mit der Bohemian Rhapsody von Queen.

Bei dem Streichquartett „Les Sirènes“ vereinen sich hohes klassisches Spielniveau, ungewöhnliche Arrangements und eine große Portion weiblicher Charme zu einer unwiderstehlichen Mischung Musikgenuss. Frisch und unverfälscht kombinieren die vier Künstlerinnen ihre vielfältigsten musikalischen Erfahrungen und genießen ihr lebendiges Zusammenspiel: Frauenpower auf 16 Saiten mit gleichzeitig hoher Sensitivität für den Klang.

Im Laufe der Zeit wuchs ihr Repertoire zu einem Spektrum der unterschiedlichsten Gattungen an. Es zählen dazu neben Werken aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne viele bekannte Melodien aus der Film- und Weltmusik, leidenschaftliche Tangos und eigens arrangierte Jazzstandards, die die Auftritte des Quartetts um etliche Farben bereichern.

Les Sirènes tritt nicht nur als klassisches Streichquartett auf, sondern ist aufgeschlossen gegenüber Genre-übergreifenden Projekten; so spielte es beispielsweise im Herbst im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 mit der Jazz-Legende Dennis Rowland / USA und dem East West European Jazz Orchestra / TWINS 2010.
Letzte Änderung am Mittwoch, 15 Februar 2012 19:24
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Bille Schwalm

…ist Mitglied der Internetredaktion und ist für das Sekretariat und die Buchhaltung verantwortlich. eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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