Am 09.02.2012 werden am Dorstfelder Hellweg 66 (wie auch an einigen anderen Stellen in Dortmund) Stolpersteine für das Ehepaar Buchdahl und deren Sohn Fritz verlegt. Sie lebten bis Anfang 1942 in dem in den 60er Jahren abgerissenen Haus Dorstfelder Hellweg 66. Am 27.1.42 wurden sie nach Riga ins Baltikum deportiert. Der Sohn wurde nach Aussage des überlebenden Bruders Kurt in Riga erschossen. Die Mutter hat offensichtlich bis Mitte 43 gelebt; der Vater Max wurde nach Auschwitz deportiert und starb dort wohl Ende 1943.
Für diese 3 Personen / Stolpersteine haben sich 3 Paten gefunden:
- für Fritz Buchdahl die evang. Elias Kirchengemeinde
- für Max Buchdahl das Reinoldus- und Schillergymnasium
- für Ida Buchdahl die Wilhelm-Busch-Realschule
Alle wollen mit dieser Patenschaft dauerhaft an den Holocaust und diese Dorstfelder Opfer erinnern.
Am 09.02. um 10.00 Uhr werden die Stolpersteine im Bürgersteig verlegt. Vertreter der Schulen und der Elias-Gemeinde erinnern an ihre Paten-Menschen. Die Paten sowie der Runde Tisch gegen Rechts, Dorstfeld laden alle recht herzlich zu dieser Verlegung ein. Anschließend, ca. 10.30 Uhr, laden wir ins CVJM-Haus, Wittener Str. 12, ein. Heiko Hamer, Runder Tisch gegen Rechts, Dorstfeld
Weitere Informationen
Bille Schwalm
…ist Mitglied der Internetredaktion und ist für das Sekretariat und die Buchhaltung verantwortlich. eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Neues von Bille Schwalm
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Ausgabe Mai/Juni 2012
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